Insel Camiguin Philippinen

Insel Camiguin Philippinen

Die Vulkane auf Camiguin

Es gibt einen Grund, warum Camiguin auch "Insel aus Feuer geboren" heißt. Die relativ kleine Insel beherbergt gleich sieben (7) Vulkane von denen der Mt. Hibok Hibok der bekannteste sein dürfte. Der letzte Ausbruch des Hibok Hibok geht zurück in das Jahr 1951, als kochende Lava, giftige Gase und heftige Erdrutsche ca. 3000 Menschenleben forderten.

Die Namen der Vulkane auf Camiguin sind: Mt. Hibok Hibok, Mt. Mambajao, Mt. Guinsiliban, Mt. Timpoong, Mt. Vulcan, Mt. Uhay and Mt. Tres Marias.

Vulkan Observations Station auf Camiguin
Vulkan Beobachtungsstation auf Camiguin

Der höchste Vulkan mit 1600 Metern ist der Mt. Timpoong, gefolgt vom Mt. Mambajao mit 1400 Metern und schließlich dem Hibok Hibok mit 1240 Metern.
Alle diese Vulkane und besonders ihre doch beachteswerte Höhe, sind verantwortlich für das Klima auf Camiguin. Die hohen Berge ziehen die Wolken geradezu an wie ein Magnet und lassen sie erst wieder los, wenn sie sich ausgeregnet haben. Der viele Regen, der auf Camiguin niedergeht, ist wiederum verantwortlich für die zahlreichen heißen und kalten Quellen, die Camiguin zu einer regelrechten Wellnessoase machen.

Blick von White Island auf der Hibok Hibok Vulkan auf Camiguin
Blick auf den Hibok Hibok Vulkan auf Camiguin

Für eine Wander und Klettertour auf einen dieser Vulkane bietet sich der Hibok Hibok an. Am besten fragt man an der Rezeption des Hotels in dem man wohnt und man ist gerne bereit einen Führer zu organisieren. Man kann auf den Hibok Hibok ein ganzes Stück mit dem Moped oder Jeep hinauffahren und bei der Gelegenheit noch die Vulkan Überwachungsstation besuchen. Dort ist man gerne bereit den Besuchern die Meßinstrumente zu zeigen und vorzuführen, mit denen die vulkanischen Tätigkeiten überwacht werden. Außerdem gibt es noch eine Bilderausstellung von den letzten Ausrüchen des Vulkans.

Wenn es auf der Straße nicht mehr weitergeht, geht es weiter zu Fuß über die Flanken des Vulkans und wenn man will, auch bis zu dem kleinen Kratersee, der allerdings in einer Seitenflanke des eigentlichen Vulkankegels liegt. Normalerweise ist das eine ganze Tagestour und man sollte genug zum trinken und etwas Geld mitnehmen. Die Tour endet meisten fast auf der anderen Seite der Insel, von wo aus man mit einem öffentlichen Transportmittel zurück in die Nähe seines Hotels gebracht wird.